Martina Malyar Zentral ©

SPÖ Alsergrund in der Bezirksvertretung

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 09.05.2012

 

Betrifft: Überprüfung Parkordnung Hahngasse

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die derzeit bestehende Parkordnung in der Hahngasse zwischen Seegasse und Pramergasse im Hinblick auf eine Verbesserung des Stellplatzangebotes für die BewohnerInnen zu überprüfen. Im Detail soll die Notwendigkeit der Gehsteigauf- und Überfahrt vor ONr. 24-26 überprüft werden.

Begründung:
Durch eine optimale Ausnutzung des vorhandenen Raumes sollte es möglich sein in o.a. Bereich zusätzliche Stelklplätze für die BewohnerInnen der Roßau zu gewinnen.

 

 

Betrifft: Überprüfung Parkordnung Rögergasse

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die derzeit bestehende Parkordnung in der Rögergasse zwischen Georg Sigl-Gasse und Glasergasse im Hinblick auf eine Verbesserung des Stellplatzangebotes für die BewohnerInnen - insbesondere im Kreuzungsbereich Rögergasse/Schulz-Straßnitzki-Gasse - zu überprüfen. 

Begründung:
Durch eine optimale Ausnutzung des vorhandenen Raumes sollte es möglich ein in o.a. Bereich zusätzliche STellplätze für die BewohnerInnen der Roßau zu gewinnen.

 

 

Betrifft: Entschärfung von „Radhürden“ am Alsergrund II

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die folgenden „Rad-Hürden“ im Bezirk einer Prüfung zu unterziehen und mögliche Verbesserungsmaßnahmen für RadfaherInnen umzusetzen:

  • „Lückenschluss zwischen Radweg Fuchsthallergasse (1090) und Währinger Straße (1180)
    z.B. durch Markierung eines ergänzenden Mehrzweckstreifens unter der U6-Brücke
  • Maria-Theresien-Straße/Roßauer Lände
    Entschärfung z.B. durch rote Kennzeichnung des Mehrzweckstreifens im Verzweigungsbereich Augartenbrücke bzw. Franz-Josefs-Kai

Begründung
Auf derStandard.at gibt es bereits seit längerem eine eigene Berichtsserie betreffend bestehender Problemstellen für RadfahrerInnen in ganz Wien. Dort werden sowohl Verbesserungsvorschläge/Forderungen der FahrradfahrerInnen-Interessensvertretungen als auch die Antworten und Stellungnahmen des Büros der zuständigen Stadträtin veröffentlicht.
Mit diesem Antrag sollen die oben angeführten "Problemstellen" schnellstmöglich auf Verbesserungspotentiale (kurz- und mittelfristig) geprüft und Verbesserungen in Folge realisiert werden.

 

 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 29.02.2012

 

Betrifft: Fortsetzung LOKALE AGENDA 21


Die Bezirksvertretung Alsergrund bekennt sich zur Fortsetzung der Lokalen Agenda 21 auch nach Ablauf des aktuellen Projektzeitraums. Daher wird die zuständige amtsführende Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung ersucht, die nahtlose Fortsetzung des erfolgreichen BürgerInnenbeteiligungsmodells - Lokale Agenda 21 - ab Juli 2012 bis Juni 2014 durch die Bereitstellung ausreichender zentraler bzw. EFRE-Mittel zu gewährleisten. Die Kosten-teilung zwischen Stadt und Bezirk soll für den Bezirk auch weiterhin max. 50 Prozent betragen.


Begründung:
Der Alsergrund, die Wiege der Lokalen Agenda 21 in Wien, unterstützt dieses nachhaltige kommunale Entwicklungsprogramm, das sich am Motto „Global denken- lokal handeln“ orientiert, seit seinem Beginn im Jahr 1998. Trotz zahlreicher öffentlicher positiver Willensbekundungen der zuständigen Stadträtin und Vizebürgermeisterin zur Fortsetzung des Bürgerbeteiligungsprojekts liegt aber auch vier Monate vor Ende des aktuellen Projektzeitraums keine verbindliche Finanzierungszusage - die logischerweise auch die Basis weiterer Planungen im Verein (Personal, Programm, Projekte etc.) darstellt - vor. Stattdessen wird – siehe Anfragebeantwortung BV 9 – S 2443/2011 - die Geschäftsgruppe „Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energiepolitik und BürgerInnenbeteiligung“ auf die Vorstandsbeschlüsse des Vereins Lokale Agenda21 vom 19.Jänner 2011 – hingewiesen und versprochen diese „zügig auf ihre Finanzierbarkeit [zu] prüfen“.
Der vorliegende Antrag soll den Wunsch der Bezirksvertretung Alsergrund zur Fortsetzung der Lokalen Agenda 21 im Bezirk über den Juni 2012 hinaus nochmals klar unterstreichen.

 

 

Betrifft: Überprüfung der Verkehrssituation im Umfeld des Palais Liechtenstein

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die Verkehrssituation um das Palais Liechtenstein – im Bereich zwischen Liechtensteinstraße (ab Höhe ONr.48), Bauernfeldplatz und Porzellangasse (bis Höhe ONr.35) sowie der Fürstengasse – unter Berücksichtigung der geänderten Nutzungsvoraussetzungen zu überprüfen und mögliche Optimierungen vorzunehmen.

Begründung:
Wie aus Zeitungsmeldungen seit Mitte November 2011 bereits bekannt ist, hat das Liechtensteinmuseum mit Jänner 2012 den bisherigen regulären Museumsbetrieb mit fixen Öffnungszeiten leider eingestellt. In Zukunft soll nach Aussagen des Eigentümers der Fokus auf Veranstaltungen und gebuchte Führungen gelegt werden, da die Besucherzahlen (rd. 45.000 statt erhoffter 300.000 BesucherInnen p.a.) weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Außerdem sollen künftig im Stadtpalais in der Bankgasse, daß 2013 nach Plan fertiggestellt wird, die Highlights aus Klassizismus & Biedermeier der Fürstlichen Sammlung gezeigt werden.
Aus obigen Gründen soll daher die Verkehrssituation um das Palais – inklusive der verordneten HV-Zonen für Ladetätigkeit, zum Ein- und Aussteigen lassen, Sperrflächen für die Feuerwehr, verordnete Behindertenparkplätze und weitere bereitgestellte Bezirksinfrastruktur - auf mögliche Optimierungsmaßnahmen im Interesse der Bezirksbewohner- und AnrainerInnen überprüft werden.

 


Betrifft: Entschärfung von „Radhürden“ am Alsergrund

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die folgenden „Rad-Hürden“ im Bezirk einer Prüfung zu unterziehen und mögliche Verbesserungsmaßnahmen (kurz- und mittelfristig) für RadfahrerInnen umzusetzen: 

  • „Lückenschluß“ zwischen Lazarettgasse (1090) und Jörgerstraße (1180) – Entschärfung z.B. durch Verlängerung des Mehrzweckstreifens auch unter der U6-Brücke,
  • Ecke Universitätsstraße/ Reichsratsstraße – Entschärfung z.B. durch Markierung einer rot unterlegten RadfahrerInnen-Überfahrt von Universitätsstraße zur Nebenfahrbahn,
  • Ecke Währingerstraße/ Maria-Theresien-Straße – Entschärfung z.B. durch Markierung einer rot unterlegten RadfahrerInnen-Überfahrt von Schottengasse zur Währingerstraße


Begründung:
Auf derStandard.at gibt es bereits seit längerem eine eigene Berichtsserie betreffend bestehender Problemstellen für RadfahrerInnen in ganz Wien. Dort werden sowohl Verbesserungsvorschläge bzw. Forderungen von den FahrradfahrerInnen-Interessens-vertretungen (ARGUS, ig-Fahrrad) als auch die Antworten und Stellungnahmen des Büros der zuständigen Stadträtin Vzbgm. Mag.ª Vassilakou veröffentlicht.
Mit diesem Antrag sollen zumindest die drei oben angeführten Problemstellen nach Möglichkeit noch vor Beginn des Frühjahrs und somit vor dem Start der neuen Radsaison 2012 auf Verbesserungspotentiale (kurz- und mittelfristig) geprüft und mögliche Verbesserungen in Folge schnellstens umgesetzt werden.



Betrifft: Platzbenennung nach Oskar Morgenstern

Die zuständigen Dienststellen werden ersucht, die im Zuge des Um- und Ausbaus des künftigen Universitätsgebäudes „Uni Wien Roßau“ neu zu gestaltende Fläche vor Roßauer Lände 3 (zwischen Berggasse und Türkenstraße) nach dem Mathematiker Oskar Morgenstern („Oskar-Morgenstern-Platz“) zu benennen.

Begründung:
Die Universität Wien wird das derzeit im Umbau befindliche künftige Institutsgebäude „Uni Wien – Roßau“ (Roßauer Lände 3) nach dem Mathematiker Oskar Morgenstern benennen. Morgenstern wirkte nach seinem Studium in Wien als Direktor des Österreichischen Instituts für Konjunkturforschung (heute WIFO) und war von 1935 bis 1938 als Professor an der Universität Wien tätig. Im Jahr 1938 emigrierte er in die USA und wurde Professor an der Princeton University und Direktor des „Economic Research Program“. Gemeinsam mit John von Neumann gilt er als Mitbegründer der modernen Spieltheorie.
Im Jahr 1968 gründete Morgenstern mit Paul L. Lazarsfeld das Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien, das er bis 1970 auch leitete. Später kehrte er in die USA zurück.

 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 07.12.2011

 

Betrifft: Neugestaltung Spittelauer Platz

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die Planungen zur Attraktivierung des Spittelauer Platz – auf Basis des durchgeführten BürgerInnenbe-teiligungsverfahrens – anhand folgender Rahmenbedingungen aufzunehmen:

 

  • Schaffung von mehr Sitzgelegenheiten entlang bzw. nahe der Hauptgehrelationen Gussenbauergasse, Grundlgasse und zum Durchgang Ingen-Housz-Gasse. Bevorzugt sollen dabei Tisch-Sitz-Kombinationen, Einzelsitzmöbel, Holz-Sitzauflagen am Mittelrondeau sowie Sitzbänke vorgesehen werden. Einige Möbel sollen mit einer Überdachung versehen sein und die Bodengestaltung soll zu einer Trennung der NutzerInnengruppen beitragen.
  • Neuplanung und –Gestaltung der Grünflächen unter folgenden Prämissen: Reduktion der großen Strauchfläche im Bereich ONr. 3-5 wobei ein Sichtschutz weiterhin gegeben sein soll und mehr Blumen, blühende Pflanzen und Grasflächen in den Beeten am Platz;
  • Sanierung des Bodenbelags mit Asphalt (Hauptgehrelationen); Zwischenflächen können auch mit wassergebundenen Belägen ausgeführt werden wobei jedenfalls auf den guten Abfluss von Regenwasser zu achten ist.
  • Gehsteigdurchziehung im Bereich Spittelauer Platz-Grundlgasse
  • Prüfung einer künstlerischen Gestaltung des Mittelrondeaus – auf die Beibehaltung der Sichtdurchlässigkeit ist jedoch zu achten


Das Ergebnis der Planungen inklusive Kostenschätzung ist der Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission vor Umsetzung des Projekts zur Beratung vorzulegen.

Begründung:
Auf Basis eines Antrags vom Februar 2010 wurde nach der Neukonstituierung der Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission im Herbst 2010 die Attraktivierung des Spittelauer Platzes wieder aufgegriffen und vorangetrieben. Während der Sommermonate wurden sowohl Fragebögen an AnrainerInnen versandt als auch zwei Parkgespräche vor Ort durchgeführt, um Wünsche und Ideen für den Platz zu sammeln und einzubeziehen.
Nach der Auswertung und Präsentation der Ergebnisse in der Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission sollen mittels Antrag die Planungen zur weiteren Attraktivierung des Platzes auf den Weg gebracht werden.

Betrifft: Avramidis-Plastik

Der zuständige amtsführende Stadtrat für Kultur und Wissenschaft wird ersucht, die Plastik „Humanitassäule“ von Professor Joannis Avramidis für die Stadt Wien anzukaufen oder auf anderem Wege zu erwerben (Leihgabe), auf einen geeigneten Platz am Alsergrund zu errichten und öffentlich zugänglich zu machen.

Begründung:
Professor Avramidis kam 1943 als Fremdarbeiter nach Wien und studierte in den Jahren 1953 bis 1956 Bildhauerei bei Robin Christian Andersen und Fritz Wotruba. Er ist ein international bekannter österreichischer Künstler, vertrat Österreich bei der Biennale 1962 in Venedig und war darüber hinaus auch bei einer großen Zahl internationaler Ausstellungen - u.a. der Documenta in Kassel - vertreten.

Professor Avramidis wurde mit dem großen österreichischen Staatspreis 1973 und mit dem österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1983 ausgezeichnet. Außerdem lehrte er an der Akademie für bildende Künste in Wien.

Während seine Werke in anderen Ländern (wie z.B. in Deutschland) an öffentlichen Orten platziert wurden und frei zugänglich sind, ist das in seiner Heimatstadt Wien bisher leider nicht der Fall – ausgenommen die Galerie der Albertina und das Parlament. Es wäre daher für die Stadt Wien angebracht, diesem bedeutenden Bildhauer in Wien endlich Platz für die Auf- und Ausstellung einer seiner Skulpturen im öffentlichen Raum – wie z.B. am Otto-Wagner-Platz - zu geben.
 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 21.09.2011

 

Betrifft: Spielplatz Spittelauer Platz


Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die kostengünstigsten Maßnahmen zur Attraktivierung des am Spittelauer Platz aufgestellten "Kletterhaus mit Rutsche“ (z.B. durch einen neuen bunten Anstrich) sowie eine Ergänzung des Spielgeräteangebots um weitere Schaukeln sowie ein Spielgerät für Kleinkinder zu prüfen.
Das Ergebnis der Prüfung sowie eine Kostenschätzung für die angeführten Maßnahmen ist dem Umweltausschuss zur Beratung vorzulegen.

Begründung:
Im Rahmen der Ende August durchgeführten Parkgespräche am Spittelauer Platz durch Bezirksräte und der Gebietsbetreuung 6-9 waren speziell die jugendlichen "NutzerInnen" des Spielplatzes mit dem momentan bestehenden Angebot unzufrieden. Denn das bestehende Kletterhaus mit Rutsche befindet sich momentan in einem sichtbar "abgespielten" Zustand und ist teils mit Graphitis "verziert".
Als Lösungsvorschlag wünschten sich die Kinder und Jugendlichen einen neuen bunten Anstrich um das Spielgerät wieder attraktiv zu machen. Weiters wurden mehr Schaukeln sowie ein Spielgerät für Kleinkinder gewünscht.

Betrifft: Julius-Tandler-Platz


Die zuständigen Magistratischen Dienststellen werden ersucht, am Julius-Tandler-Platz - zwischen den beiden FußgeherInnenübergängen vor ONr. 10 und 11 – das Aufstellen von Pollern oder Sitzobjekten zu prüfen und diese schnellstmöglich aufzustellen.

Begründung:
Trotz ausreichend vorhandener und verfügbarer Ladezonen vor Alserbachstraße 18 und Julius-Tandler-Platz 2 werden insbesondere FußgeherInnen und RadfahrerInnen im Früh- und Vormittagsverkehr mehrmals pro Woche an obiger Stelle durch auf Gehsteig und Mehrzweckstreifen falschparkende Liefer- und Botendienste mutwillig behindert und gefährdet.
Mangels anderer Alternativen kann diese mutwillige Gefährdung schwächerer VerkehrsteilnehmerInnen von Seiten des Bezirks nur mit Pollern bzw. Sitzobjekten verhindert werden.

Betrifft: Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum


Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht an folgenden Örtlichkeiten die Aufstellung von Sitzgelegenheiten zu überprüfen und gegebenenfalls durchzuführen: Ecke Nußgasse/ Rufgasse (neben den Radständern) Ecke Ayrenhoffgasse/ Nußdorfer Straße (neben Baumscheibe in der Ayrenhoffgasse) Nußdorfer Straße (auf Höhe ONr. 53) Alserbachstraße (vor ONr. 31)

Begründung:
Mit dieser Maßnahme wird die Möglichkeit zur Rast geschaffen. Das soll zur Entschleunigung des oft hektischen Großstadtlebens dienen. Weiters kann mit der Einladung sich hinzusetzen, durchzuschnaufen und zu genießen der öffentliche Raum bewusster erlebt werden. Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, dienen Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum als wichtige Stütze auf ihren Wegen durch den Alltag.

Betrifft: Lärm entlang der Spittelauer und der Roßauer Lände


Die Lärmbelastung in den Straßenabschnitten Spittelauer und Roßauer Lände erreicht in und um diese Straßenzüge teils enorme Ausmaße, wodurch die Wohn- und Lebensqualität der AnwohnerInnen beeinträchtigt wird.
Daher werden die beiden zuständigen amtsführenden Stadträtinnen der Fachbereiche Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung sowie Umwelt dringend ersucht, geeignete Maßnahmen zum Schutz der AnrainerInnen zu ergreifen.
Gemeinsam mit betroffenen AnrainerInnen wurden bereits mögliche Vorschläge zur Verbesserung des Status quo formuliert:

  1. Neubeschichtung der betreffenden Streckenabschnitte mit sogenanntem Flüsterasphalt oder anderen lärmreduzierenden Fahrbahnbelägen.
  2. Strenge Tempokontrollen, etwa mit mobilen Radarstationen
  3. Schaffung zusätzlicher Anreize zur besseren Nutzung der bestehenden Park- &Ride-Anlagen an den Stadtgrenzen sowie Intervall-Verdichtungen bei Zug und S-Bahn zur Reduktion des nach Wien einströmenden motorisierten Individualverkehrs.


Begründung:
Es ist bekannt, dass Lärm enorme negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der Menschen hat. Der Straßenverkehrslärm erreicht entlang der Lände für AnrainerInnen teils enorme Ausmaße.
Das Ausmaß der Lärmbelastung wurde in einem ersten Schritt bereits in den Lärmkarten des Lebensministeriums gemäß den EU-Umgebungslärmrichtlinien bzw. deren nationaler Umsetzung dokumentiert und veröffentlicht.
Basierend auf den hierbei erhobenen Daten sollen nun geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Betrifft: Radfahrstreifen Währinger Straße


Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, den Radfahrstreifen auf der Währinger Straße zwischen Schwarzspanierstraße und Rooseveltplatz schnellstmöglich durch bauliche Maßnahmen von der Fahrbahn zu trennen.
Eine bauliche Abgrenzung - z.B. durch Schwellen - würde illegalem Halten und Parken auf dem Radweg aktiv entgegenwirken und für RadfahrerInnen bessere Nutzungsbedingungen und mehr Sicherheit gewährleisten. Da die Währinger Straße eine Radweg-Hauptroute ist, sind die Kosten aus dem Zentralbudget zu tragen.

Begründung:
Nach den während des Sommers abgeschlossenen Bauarbeiten (Erneuerung der Wasserrohre sowie des Straßenbelags) wurden Anfang September vor Ort alle notwendigen Beschilderungen (Halten und Parken Verboten) an-, sowie Markierungen (Radfahr- und Mehrzweckstreifen) aufgebracht.
Leider treten bereits zwei Wochen nach Umsetzung des ersten Teils dieses Rad-Hauptrouten-Projekts mehrere Problemstellungen – wie z.B.: illegales Halten und gleichzeitige Ladetätigkeit mehrerer Klein-LKWs auf Gehsteig und Radfahrstreifen – zu Tage, die schneller Gegenmaßnahmen zum Schutz der RadfahrerInnen bedürfen.
Durch eine bauliche Abgrenzung/ Trennung des Radfahrsteifend von der Richtungsfahrbahn (stadteinwärts) könnte, illegalem Halten- und Parken aktiv entgegengewirkt und mehr Sicherheit und bessere Nutzungsbedingungen für RadfahrerInnen gewährleistet werden.
 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 29.06.2011

 

Betrifft: Mobilitätspunkt am Julius-Tandler-Platz

Die zuständige amtsführende Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung wird ersucht, das am Julius-Tandler-Platz befindliche Internetterminal – im Rahmen eines Wien weiten Pilotversuchs – in einen für alle BürgerInnen kostenfrei zugänglichen "Mobilitätspunkt" umzuwandeln.
An diesem Mobilitätspunkt soll mittels geeigneter Software die je nach gewünschtem Verkehrsmittel kürzesten Wege zum Zielort (z.B. mittels Echtzeit-Verkehrsinfoservice www.AnachB.at) sowie der jeweils kürzeste Weg vom Mobilitätspunkt zum gewünschten und vor Ort verfügbaren Verkehrsmittel – Zug, Wiener Linien, Taxis, Car-Sharing (Standort Glasergasse), City-Bike etc. – für InteressentInnen kostenlos abrufbar sein.

Begründung:
Das Konzept der "Mobilitätspunkte" konnte beim Wien weiten Ideenwettbewerb "Wien unterwegs" überzeugen und den ersten Platz gewinnen. Auch in der Präsentation des Konzepts durch die AgendaGruppe bewusst:nachhaltig in der Verkehrskommission vom 19.Jänner 2010 wurde der Julius-Tandler-Platz bzw. der Franz-Josefs-Bahnhof als "idealer Ausgangspunkt" für eine Umsetzung am Alsergrund eingeschätzt, da hier eine City-Bike-Station, Taxis, Öffentliche Verkehrsmittel die ÖBB und auch ein Car-Sharing-Standort (Glasergasse) gebündelt vorhanden sind.
Die Möglichkeit zur optimalen Routenwahl – mittels Echtzeit-Verkehrsinfoservice www.AnachB.at – sowie den vor Ort abrufbaren kürzesten Wegen zu jeweils verfügbaren Verkehrsmitteln könnte somit zu nachhaltigeren Nutzung beitragen.


Betrifft: Allgemeine Behindertenparkplätze

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Allgemeine Behindertenparkplätze“ aus dem Jahr 2010 am Alsergrund umzusetzen.
Im Rahmen der Umsetzung sollen neue allgemeine Behindertenparkplätze an folgenden Örtlichkeiten geschaffen werden:

 

  • Lazarettgasse 21, nach der Ladezone anstelle des Halteverbotes vor der Pelikangasse
  • Haulerstraße, neben dem Ostarrichi Park nach dem Fußgängerübergang
  • Lichtentalergasse 4, vor der Polizeizone
  • Alserstraße 41, nach der Fahrradabstellanlage vor Wiener Wohnen
  • Josef-Holaubek-Platz, vor dem Lift des Verkehrsamtes
  • Seegasse 32, anstelle des ersten Stellplatzes nach der Roßauer Lände
  • Grünentorgasse ggü. ONr. 19


Begründung:
Durch die Errichtung dieser allgemeinen Behindertenparkplätze an obigen Orten, wird die Mobilität von Menschen mit Behinderungen verbessert und die selbständige Erfüllung von alltäglichen Bedürfnissen unterstützt.


Betrifft: Ergänzung Blindenleitsystem Althanstraße

Die zuständigen Magistratischen Dienststellen werden ersucht, das Blindenleitsystem von den Haltestelleninseln der Straßenbahnstation Althanstraße (Linie D) zum Biozentrum der Uni Wien, dem Postamt sowie dem Zugang zu den Universitätsinstituten auf der Platte über dem Franz-Josefs-Bahnhof auf etwaige Verbesserung und sinnvolle Ergänzungen zu überprüfen.

Begründung:
Auf den Haltestelleninseln der Straßenbahnbahnlinie D wurden im Rahmen von Erneuerungsarbeiten bereits taktile Leitmarkierungen zu den FußgeherInnenübergängen angebracht und die Ampeln mit akustischen Signalgeräten aufgerüstet.
Jedoch wurden die möglichen regulären (kürzesten) Wege zum Biozentrum, zum Postamt und zum Zugang zu den Universitätsinstituten auf der Platte über dem Franz-Josefs-Bahnhofs bisher leider nicht mit taktilen Leiteinrichtungen versehen. Im Rahmen der geforderten Prüfung sollen in Folge sinnvolle Ergänzungen des bestehenden Systems vor Ort vorgenommen werden.


Betrifft: Überprüfung der Haltestelleninsel bei der Straßenbahnstation Schwarzspanierstraße (Fahrtrichtung Schottentor) auf Maßnahmen zur Steigerung der FußgeherInnensicherheit

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die Haltestelleninsel bei der Straßenbahnstation Schwarzspanierstraße (Fahrtrichtung Schottentor) auf Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit insbesondere für FußgeherInnen zu überprüfen. Die Optimierungsvorschläge sind der Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission zur Beratung vorzulegen.

Begründung:
Gerade FußgeherInnen werden derzeit von der Haltestelleninsel direkt auf den Zebrastreifen geführt. In Hinblick auf aus der Schwarzspanierstraße links abbiegenden PKWs und LKWs fehlt eine vom Straßenniveau auch baulich getrennte sichere Aufstellfläche für FußgeherInnen. Dadurch kann es gerade zu Spitzenzeiten – mangels ausreichender Aufstellfläche - immer wieder zu größeren Menschenansammlungen auf der Straße kommen die auf mehrere mögliche "Gefahrenquellen" (Abbieger, Straßenbahn, Fließverkehr) gleichzeitig achten müssen.
Nachdem es hier auch immer wieder zu gefährlichen "illegalen" Querungen der Währinger Straße durch wartende FußgeherInnen bei Rotlicht kommt, soll die Prüfung auf Optimierungsmöglichkeiten durchgeführt werden.

 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 11.05.2011

 

Betrifft: Überprüfung der Parkordnung in der Hebragasse


Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die derzeit bestehende Parkordnung in der Hebragasse zwischen Alserstraße und Kinderspitalgasse im Hinblick auf eine Verbesserung des Stellplatzangebotes für die BewohnerInnen zu überprüfen. Im Detail sollen folgende Halte- und Parkverbote, sowie die Notwendigkeit folgender Gehsteigauf- und Überfahrt überprüft werden:

  • Halteverbot von 1.3. bis 1.11. ausgenommen einspurige Kraftfahrzeuge (vor ONr.4)
  • Halteverbot ausgenommen Fahrzeuge der ständigen Vertretung der Republik Mazedonien (vor ONr.4)
  • Halteverbot Mo-Fr (werktags) von 8-22 Uhr ausgenommen Fahrzeuge der Botschaft der Republik Mazedonien (vor ONr.3)
  • Halteverbot Mo-Fr (werktags) von 7-16 Uhr ausgenommen Ladetätigkeit mit Lastfahrzeugen (vor ONr.2)
  • Gehsteigauf- und Überfahrt (vor ONr.2)


Begründung:
In dem o.a. Abschnitt der Hebragasse stehen den BewohnerInnen kaum Stellplätze zur Verfügung und es herrscht kein ausgewogenes Verhältnis zwischen allgemein zugänglich und speziell gewidmeten Stellplätzen.
Durch etwaige Zusammenlegung, Auflassung bzw. Optimierung einzelner Halteverbote könnte der aktuell unbefriedigende Zustand verbessert werden und den BewohnerInnen zumindest einige Stellplätze wieder zur Verfügung gestellt werden.

 

Betrifft: Prüfung von Baumpflanzungen zur Steigerung der Verkehrssicherheit in Dreihacken- und Sobieskigasse


Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, folgende mögliche neue Standorte für Baumpflanzungen zu prüfen:

  • Sobieskigasse ONr. 4a nach der Schrägparkordnung und vor dem Schutzweg
  • Dreihackengasse vor ONr. 6 anstelle des letzten Stellplatzes vor der Garageneinfahrt

Das Ergebnis der Überprüfung soll der Verkehrskommission zur weiteren Beratung vorgelegt werden.


Begründung:
An obigen Standorten könnte durch Baumpflanzungen die Verkehrssicherheit gehoben und die Umgebung für die AnrainerInnen noch lebenswerter gestaltet werden. In der Sobieskigasse könnte so die illegale Verparkung der 5m-Zone vor dem Zebrastreifen (Schulweg) verhindert und in der Dreihackengasse die Sicht beim Ein- und Ausfahren in die Garage (ONr.6) erheblich verbessert werden. Außerdem entfällt so trotz Neupflanzung von zwei Bäumen nur ein Stellplatz.

 

Betrifft: Verordnung eines Hundeverbots im Viktor-Frankl Park


Die zuständige magistratische Dienststelle (MA 42) wird ersucht, im neu errichteten Viktor Frankl-Park ein Hundeverbot zu verordnen und dies durch entsprechende Beschilderung bei allen Zugängen klar kenntlich zu machen.


Begründung:
Durch die Verordnung eines Hundeverbots kann etwaigen Konfliktsituationen in der Parknutzung von Anfang an vorgebeugt und der neue Park als lokale Ruhe- und Erholungsoase zur Nutzung durch alle BürgerInnen – von ganz Jung bis Alt – noch attraktiver gemacht werden.

 

Betrifft: Schaffung von Sitzgelegenheiten vor Kolingasse ONr. 14–16


Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht auf dem Vorplatz der Volksbank-Zentrale, Kolingasse ONr. 14-16, Sitzgelegenheiten (wie z.B.: Parkbänke) zu schaffen.


Begründung:
Mit dieser Maßnahme wird die Möglichkeit zur Rast geschaffen. Weiters kann mit der Einladung sich hinzusetzen, durchzuschnaufen und zu genießen der öffentliche Raum bewusster erlebt werden.
Derzeit ist der neu errichtete Vorplatz als Pausen- bzw. Ruheraum noch kaum nutzbar. Darüber hinaus bieten Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum insbesondere Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, eine wichtige Stütze auf ihren Wegen durch den Alltag im Bezirk und die Stadt.

 

 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 02.03.2011

Betrifft: Prüfung & Bereitstellung neuer Flächen für die Wiener Wand im Bezirk

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, folgende Standorte zur Nutzung als Wiener Wand zu prüfen:

  • Alle Querungen unter der U6-Trasse – Alserstraße bis Döblinger Hauptstraße,
  • die Frontseiten an der Himmelpfortstiege (Stiegenunterbau),
  • die Wand entlang der Rampe von der Friedensbrücke zum Treppelweg,
  • die Wand unter der Friedensbrücke und die Seitenwand beim Zuckerkandelweg sowie
  • die öffentlich zugänglichen Steher unter der Nordbergbrücke
  • die Binderstiege (Stiegenabgang von der Nußdorferstraße in die Bindergasse) und
  • die Wand unter dem/r erhöhten Gehsteig/Straße in der Pfluggasse.


Stehen der Nutzung obiger Flächen keine Ausschlussgründe entgegen, sollen diese für das Projekt Wiener Wand geöffnet werden. Stehen der Nutzung obiger Flächen Ausschlussgründe entgegen, sollen diese nach Ende aller Ortsüberprüfungen gesammelt der Kommission für Jugend und Bildung zur weiteren Beratung vorgelegt werden.

Begründung:
Der neunte Bezirk hat bereits erfolgreich zwei Flächen – Roßauer Lände und Arne-Carlson-Park – im Rahmen des Projektes "Wiener Wand" zur legalen Nutzung für junge KünstlerInnen aus der Graffiti-Szene bereitgestellt. Trotzdem böten sich in unserem Bezirk noch einige weitere Orte – z.B. auch einige Wände die von SprayerInnen derzeit illegal genutzt werden – die durch eine Verwendung als "Wiener Wand" belebt, verschönert und für viele BezirksbürgerInnen attraktiver gestaltet werden könnten. Daher sollen die oben angeführten öffentlichen Flächen durch die zuständigen Magistratischen Dienststellen geprüft und sofern keine Ausschlussgründe vorliegen in Folge geöffnet werden.

Betrifft: Überprüfung der Verkehrssituation in der Pulverturmgasse

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die Verkehrssituation in der Pulverturmgasse zwischen Sobieski- und Lustkandlgasse auf Optimierungsmöglichkeiten in Hinblick auf einen niveaugleichen, durchgängigen Gehsteig auf Seiten der geraden Orientierungsnummern 6-16 zu überprüfen und die Ergebnisse der Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission zur Beratung vorzulegen.

Begründung:
Durch die geforderte Optimierung könnte nach Fertigstellung des Helene-Deutsch-Parks ein barrierefreier Zugang zum neuen Park sichergestellt werden. Diese Optimierung folgt dabei einerseits den Intentionen des Masterplans Verkehr und trägt andererseits auch zur Umsetzung von Ergebnissen der Studie zur Alltags- und Stadtraumqualität in der Umgebung des Helene-Deutsch-Parks bei.

Betrifft: Überprüfung der Verkehrssituation Ecke Marktgasse/ Thurygasse

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, den Einmündungsbereich der Thurygasse in die Marktgasse auf Optimierungsmaßnahmen für FußgeherInnen sowie ein leichteres und sichereres Abbiegen aus der Thurygasse in die Marktgasse zu überprüfen.
Die Ergebnisse sind der Verkehrs- und Bezirksentwicklungskommission zur Beratung vorzulegen.

Begründung:
Durch die geforderte Optimierung könnte die Situation für FußgeherInnen und alle anderen VerkehrsteilnehmerInnen am oben genannten Ort sicherlich weiter verbessert werden. Darüber hinaus soll der Einmündungsbereich der Thury- in die Marktgasse in Hinblick auf leichteres und sichereres Abbiegen optimiert werden.
 

 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 15.12.2010

 

Betrifft: Überprüfung Taxistandplatz Nordbergstraße

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, den Taxistandplatz in der Nordbergstraße ONr. 2-6 auf Optimierungspotential zu überprüfen und das derzeit verordnete Halteverbot in der Hauptfahrbahn wenn möglich aufzuheben.


Begründung:
Weder TaxifahrerInnen noch Fahrgäste frequentieren den Standort derzeit in einem Ausmaß, das die derzeit verordnete Länge des Halteverbots rechtfertigen würde. Durch die geforderte Optimierung könnte relativ einfach zusätzlicher Parkraum für die GrätzlbewohnerInnen gewonnen werden.


Betrifft: Ergänzung des Citybike-System durch Elektrofahrräder

Die zuständige amtsführende Stadträtin wird ersucht, sich dafür einzusetzen, dass das bestehende Citybike-System am Alsergrund im Rahmen eines Pilotprojekts um Elektrofahrräder ergänzt und die notwendigen ressourcenschonenden Ladevorrichtungen bei den Citybike-Stationen auf Kosten des Betreibers eingerichtet werden. Die gleichzeitige Errichtung von Photovoltaik-Anlagen an obigen Standorten soll geprüft und sofern technisch möglich & sinnvoll vom Betreiber gleich mit realisiert werden.


Begründung:
Die Förderung des Radfahrens bildet einen unverzichtbaren Bestandteil des Programms zur Steigerung der sanften Mobilität und liefert damit auch einen wesentlichen Beitrag zum Alsergrunder Klimaschutzprogramm. Außerdem können nur durch die schrittweise Umsetzung beschlossener Klimaschutzmaßnahmen, die selbst gesetzten Umweltziele – insbesondere zur Reduktion von Treibhausgasen, allen voran von CO2-Emissionen – auch erreicht werden.


Betrifft: Beitritt zum Klimabündnis Österreich

Die Bezirksvertretung Alsergrund beschließt dem Klimabündnis Österreich beizutreten.
Nach der Ausarbeitung und dem Beschluß unseres Klimaschutzprogramms bekräftigt und unterstreicht die Bezirksvertretung mittels dieser Maßnahme die Wichtigkeit der Erreichung selbstgesetzter Umweltziele - insbesondere der Reduktion von Treibhausgasen. Die Kosten sollen aus den PID-Mitteln gedeckt werden.


Begründung:
Mit dem Beitritt zum Klimabündnis Österreich bekräftigt die Bezirksvertretung Alsergrund ihren ausdrücklichen Willen zur weiteren Ökologisierung unseres Bezirks und setzt den erfolgreichen bisherigen Weg fort. Wir wollen durch aktive Klima- und Umweltpolitik auch in Zukunft zu den lebenswertesten Bezirken Wien zählen!

 

Betrifft: Intervallverdichtung der Straßenbahn- und U-Bahnlinien (Linie D, U2, U4 usw.) die den neuen Institutsstandort der Universität Wien – Roßauer Lände/ Türkenstraße (ehemaliges PVA-Gebäude) erschließen

Die zuständige amtsführende Stadträtin wird ersucht, sich in Ihrer Funktion als Eigentümervertreterin bei den Wiener Linien dafür einzusetzen, die Intervalle aller Straßen- und U-Bahnlinien (Linie D, U2, U4 usw.) die das Gebiet erschließen in Hinblick auf den neuen Universitätsstandort und der daraus resultierenden Steigerung an Fahrgästen zu optimieren und weiter zu verkürzen.
Bis zur Aufnahme des Vollbetriebes der neuen Institute im Jahre 2012 soll so die Attraktivität der "autofreien" Anreise sowohl für das Lehr- und Forschungspersonal als auch die Studentinnen und Studenten sichergestellt werden.


Begründung:
Bereits heute ist die Stellplatzsituation im Grätzl um die Roßauer Kaserne angespannt. Dies wird sich voraussichtlich mit dem Abschluss des Garagenbaus im Mittelteil der Roßauer-Kaserne wieder entspannen.
Nach Meinung vieler AnrainerInnen führt die Nutzung des ehemaligen PVA-Gebäudes durch die Universität Wien – spätestens nach Aufnahme des Vollbetriebs der Institute im Jahr 2012 - zu einem neuerlichen Verkehrsanstieg.
Durch den heutigen Antrag und der daraus resultierenden langen Vorlaufzeiten zur Optimierung und Verkürzung der Zugintervalle bei den wichtigsten "Zubringerlinien" zum neuen Universitätsstandort, kann sowohl zur weiteren Attraktivierung der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien beigetragen und den berechtigten Sorgen der AnrainerInnen erfolgreich begegnet werden.


Betrifft: Überprüfung Kreuzung Höfergasse/Lazarettgasse

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die Kreuzung Höfergasse/Lazarettgasse auf weitere Möglichkeiten zur Optimierung der Verkehrssicherheit zu überprüfen.
Die Ergebnisse sind der Verkehrskommission zur Beratung vorzulegen.


Begründung:
Das Kreuzungsplateau ist regelmäßig zugeparkt und eine ausreichende Sicht auf FußgängerInnen, insbesondere Kinder dadurch kaum mehr gegeben. Gleichzeitig wird der Weg über diese Kreuzung aber als Schulweg zum Standort Gilgegasse empfohlen.
 

 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 30.06.2010

 

Betrifft: Textansage „Liechtenstein Museum“

Die zuständige Stadträtin wird in Ihrer Funktion als Eigentümervertreterin ersucht, bei den Wiener Linien zu erreichen, dass auf den Linien D und 40A bei der Haltestelle „Bauernfeldplatz“ zusätzlich zur bestehenden Stationsbezeichnung ein Hinweis „Liechtenstein Museum“ gegeben wird.

Begründung:

Ein Hinweis auf das Liechtenstein Museum ist insbesondere für Fremde eine Erleichterung zur Auffindung dieser Örtlichkeit.
 

Betrifft: Überprüfung Ampelphase Alserbachstraße/Julius-Tandler-Platz/Rotenlöwengasse

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, die Grünphase der FußgängerInnenampel auf dem Julius-Tandler-Platz vor ONr. 4 auf Optimierungs-potential hin zu überprüfen und das Ergebnis der Verkehrskommission vorzulegen.

 

Begründung:
Die kurze Grünphase macht es für viele Menschen unmöglich die Straße sicher zu überqueren. Eine längere Grünphase für FußgängerInnen und eine dadurch verscho-bene Grünphase für den Fließverkehr würde darüber hinaus eine "grüne Welle" über den Julius-Tandler-Platz ermöglichen. 
 

Betrifft: Erhebung von "Radverkehrs-Hot Spots" im Radwegenetz des Alsergrunds.

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, gemeinsam mit VertreterInnen der Verkehrskommission des Bezirks, den wiener Interessensorganisationen für RadfahrerInnen (ARGUS, Fahrradlobby etc.) sowie Interessensorganisationen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen eine Erhebung von "Radverkehrs-Hot-Spots" durchzuführen. Die dabei gewonn-enen Ergebnisse sollen im Rahmen der Verkehrskommission evaluiert, nach Priorität gereiht und durch geeignete Maßnahmen zur besseren Nutzung und Hebung der (Verkehrs)Sicherheit zugunsten der jeweils schwächsten NutzerInnen entschärft werden.    


Begründung:                                                                                                                                                                                                   Viele brenzlige Situationen entstehen aus dem unterschiedlichen Verständnis von bereitgestellter Verkehrsinfrastruktur für VerkehrsteilnehmerInnengruppen oder ganz einfach gegenseitigem "Übersehen" und Panikreaktionen bei überraschender Konfrontation mit der anderen Nutzergruppe.
Durch die oben vorgeschlagene gemeinsame und VerkehrsteilnehmerInnenübergreifende Erhebung etwaig bestehender "Radverkehrs-Hot Spots" können in Folge aktiv Lösungen zur Entspannung des Konfliktpotentials und zur Reduktion der Unfallgefahr (bauliche Maßnahmen, Neumarkierung etc.) zwischen den VerkehrsteilnehmerInnen zugunsten der jeweils schwächsten NutzerInnen in Angriff genommen und auch in Zukunft das Miteinander im Neunten forciert werden.
 

Betrifft: Markierung vorgezogene Stopp-Linien für FahrradfahrerInnen

Die zuständigen magistratischen Dienststellen werden ersucht, bei Neuplanungen von Mehr-zweckstreifen die Markierung vorgezogener Stopplinien für RadfahrerInnen sowie die Ausführung der Mehrzweckstreifen als "Lead-In-Spuren" aufzunehmen und dazu ein "Pilot-projekt" zu markieren. Nach einer Evaluierungsphase von einem Jahr sollen die Erfahrungen aus diesem "Pilotprojekt" in der Verkehrskommission bewertet und bei positiver Erfahrung die Markierung weiterer Stopp-Linien-Vorziehungen auf Radverkehrshauptrouten (Priorität 1) am Alsergrund beraten werden.


Begründung:
Die seit Jahren ambitionierte und auf ein (möglichst) konfliktfreies Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ausgerichtete Verkehrspolitik am Alsergrund soll weiter fortgesetzt werden. Basierend auf den positiven Erfahrungen aus Kopenhagen und weiterer Kommunen in Europa, soll daher auch am Alsergrund die Markierung vorgezogener Stopp-Linien für Radfahrer als logische Ergänzung der bereits angewandten Mehrzweckstreifen für RadfahrerInnen UND AutofahrerInnen zusätzliche Sicherheit bringen.
Durch den vorgelagerten boxartigen Stellraum (durch Radfahrsymbol und farbliche Hervorhebung) werden RadfahrerInnen von AutofahrerInnen während der Rotphasen eindeutig wahrgenommen, RadIern ein Start vor dem KFZ-Verkehr sowie ein sicheres Linksabbiegen ermöglicht und zusätzlich das Bewußtsein der AutofahrerInnen - RadfahrerInnen sind gleichberechtigte VerkehrsteilnehmerInnen  - geschärft.   
 

SPÖ Anträge der Bezirksvertretungssitzung vom 21.04.2010

 

Betrifft: Station Lazarettgasse

Die zuständige Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke wird in ihrer Funktion als Eigentümervertreterin ersucht, die Wiener Linien Kontakt zu veranlassen, dass bei der Station Lazarettgasse der Linien 5 und 33 eine Zusatzbezeichnung "Medizinische Universität Wien" angebracht und dieser Zusatz auch bei der Stationsansage in den Zügen durchgesagt wird.


Begründung:
Die Medizinische Universität ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch durch die Linien 5 und 33 erreichbar, die auch die U1 und damit das für Kongresse häufig genutzte Vienna International Center anbinden. Eine Durchsage in den Zügen er Linien 5 und 33 bzw. ein entsprechender Zusatz bei der Stationsbezeichnung würde die Orientierung für ortsfremde Personen deutlich erleichtern.


Betrifft: Begrünung Spittelauer Lände ONr. 10

Die zuständige Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke wird in ihrer Funktion als Eigentümervertreterin ersucht, die Wiener Linien Kontakt zu veranlassen, dass die trapezförmige Fläche vor Spittelauer Lände ONr. 10 begrünt wird.

Begründung:
Der derzeitige Zustand der gegenständlichen Fläche bietet kein angemessenes Bild für den Eingang in den Alsergrund. Angesichts der voranschreitenden Attraktivierung des Donaukanalufers sollte auch dieser Bereich durch entsprechende Maßnahmen freundlicher gestaltet werden.


Betrifft: Blindenleitstreifen

Die zuständigen Magistratsdienststellen werden ersucht, den Weg von den Straßenbahnstationen bei der Kreuzung Nußdorfer Straße/Währinger Straße/Spitalgasse zum Amtshaus in der Wilhelm-Exner-Gasse mit Blinden-leitstreifen zu versehen und zwar auch auf den markierten Fußgänger-übergängen.

Begründung:
Diese Maßnahme unterstützt blinde und sehschwache Personen bei der Erledigung ihrer Amtswege und bilden eine Ergänzung zu akustischen Ampeln. Vergleichbare Maßnahmen haben sich auch in Wien (zB. U-Bahn Stationen, Kreuzung Obere Donaustraße/ Untere Augartenstraße) bestens bewährt.


Betrifft: Neumarkierung "Fairnesszone"

Die zuständigen Magistratsdienststellen werden ersucht, den Schriftzug "Fairness-zone" am Treppelweg entlang des Donaukanals bei der Einmündung der Rampe von der Friedensbrücke, vor den Ballspielkäfigen beim Siemens-Nixdorf-Steg, beim Pier 9 und beim Zaha-Hadid-Haus und sowie im oberen Bereich vor dem Generationen- und Kinderspielplatz beim Aufgang Seegasse der U4-Station Rossau und vor den Boule-Bahnen neu zu markieren.

Begründung:
Um das notwendige und unverzichtbare Miteinander aller im Bereich des Donaukanals Erholung suchenden oder Sport betreibenden Menschen wieder verstärkt bewusst zu machen, soll die Aktion "Fairnesszone Donaukanal" wieder in Erinnerung gerufen werden. Dafür soll an den genannten Standorten der Schriftzug "Fairnesszone" neu- bzw. nachmarkiert werden.


Betrifft: Motorradparkplatz

Die zuständigen Magistratsdienststellen werden ersucht, in der Parkspur vor Schulz-Straßnitzki-Gasse ONr. 1 eine eigens für das Abstellen von einspurigen KFZs gekennzeichnete Parkfläche zu verordnen.
Auf dieser Stellfläche soll das Halten und Parken für mehrspurige KFZs im Zeitraum vom 1.3. bis 31.10. verboten sein.

Begründung:
Ein entsprechender Pilotversuch für einspurige Fahrzeuge in der Währinger Straße hat sich bisher bestens bewährt. Entsprechende Parkflächen wurden daher bereits mehrfach im Bezirk verordnet und gekennzeichnet; sie werden von Motorradfahrern auch angenommen. Die Bündelung von einspurigen KFZs im ruhenden Verkehr bringt darüber hinaus eine Entflechtung und gleichzeitige Entlastung des übrigen Parkraumes.


Betrifft: Errichtung eines offenen Bücherschranks

 

Die zuständigen Magistratischen Dienststellen werden ersucht zu veranlassen, dass auf der freien Fläche am Zimmermannplatz vor ONr. 1 ein offener Bücherschrank analog zu dem bestehenden Zieglergasse/Westbahnstraße errichtet wird und diesbezüglich mit dem Initiator Mag. Frank Gassner Kontakt aufzunehmen

Begründung:
Ein für jede und jeden frei zugänglicher Bücherschrank attraktiviert den öffentlichen Raum und schafft ein zusätzliches Angebot zur Freizeitbetätigung. Am neu gestalteten Zimmermannplatz ist ausreichend Platz zur Verfügung und die dortigen Bänke laden zum Verweilen und vor Ort lesen ein.
Mag. Frank Gassner hat den bereits bestehenden Schrank im 7. Bezirk geplant, aufgestellt und betreut. Diese Erfahrung soll am Alsergrund genützt werden.

Personen: